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Foto Friday – Neuigkeiten bei DxO – Nik Collection und PhotoLab

Vor einiger Zeit habe ich schon beschrieben, dass ich OpticsPro der Firma DxO als mein Bildbearbeitungsprogramm/Fotoentwicklungsprogramm nutze. Auch habe ich in einem Beitrag beschrieben, wie man die bis dato Google Nik Collection darin einsetzen kann. Das wird wahrscheinlich demnächst einfacher, da DxO die Nik Collection von Google übernommen hat (http://stadt-bremerhaven.de/dxo-kauft-nik-collection-von-google-plant-weiterentwicklung/). Herunterladen kann man die alte Version nun unter https://nikcollection.dxo.com/.

In die neue Version, der FotoSuite, die nun nicht mehr OpticsPro sondern PhotoLab heißt, ist auch schon eine Technologie eingeflossen, die sich U-Point nennt und lokale Verbesserungen ermöglicht. Das Ganze sieht sehr beeindruckend aus, da sich bisher die Bildoptimierung meist auf das komplette Bild bezogen hat und man nicht nur einzelne Bereiche selektieren konnte. Auch mit dem Verlaufsfilter sind bereichwsweise Korrekturen möglich.
An sich schon spannend, es wird aber bereits angekündigt, dass bald noch größere Änderungen folgen werden. Ich bin gespannt.

Wieder gibt es beim Erwerb über DxO.com einen Release-Rabatt, so gibt es die normale (Essential) Version wieder für 99 Euro statt 129 Euro, die Elite Version (die sich meiner Meinung schon wegen der PRIME Rauschreduzierung lohnt und darüber hinaus auf 3 PCs gleichzeitig genutzt werden kann) für 149 Euro statt 199 Euro. Mir wird ein Upgrade meiner Elite Version für 69 Euro angeboten. Mal sehen…

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Foto Friday – Integration der Google Nik Collection in DxO Optics Pro

Heute geht es darum, wie man die Google Nik Collection in einen Workflow mit DxO Optics Pro einbinden kann.

Wer sich übrigens beeilt und eine nicht ganz so aktuelle Kamera sein eigen nennt, kann DxO Optics Pro in der Version 9 (aktuell ist 11) kostenlos beziehen (der Hersteller nutzt das immer so ein bisschen als Köder dann vielleicht doch die aktuelle Version zu kaufen). E-Mail Adresse reicht, die Aktion läuft aber nur noch bis 28.02.2017: http://www.dxo.com/us/digitalcamerauk

Da die Google Nik Collection eigentlich als Plugins für z.B Photoshop gedacht ist und DxO Optics Pro nativ nicht unterstütz wird muss man sich eines kleinen Workarounds behelfen. Das heißt aber leider auch, dass man alle Tools eigentlich nur als letzten Schritt in der Bearbeitungskette nutzen kann.

Einfacher Workflow

Hier mal der einfachste Workflow am Beispiel HDR Efex Pro 2:

In DxO Optics Pro bearbeitet man ganz normal seine Bilder und macht entsprechende Korrekturen. Statt aber dann einen normalen Export auf die Festplatte zu machen, kann man „Export in Applikation“ auswählen:

Hier sollte man dann das TIFF-Format auswählen (welche Qualität muss jeder selbst für sich entscheiden).

Der Export ohne Konvertierung (also Übergabe der ORF – Olympus RAW Files) ergibt den Fehler, dass die Eingangsbilder nicht geladen werden konnten:

Ein Export als DNG funktioniert generell auch, endet aber mit einer Warnung, dass kein Farbprofil zugewiesen ist, was zu vermidnerter Bildqualität führen kann und es auch tut (das Bild war grottig verpixelt):

Die Intermediate-Dateien erstellt er generell im selben Ordner wie die Originale. Sie werden danach auch nicht automatisch aufgeräumt (wäre auch nicht gut, da einige der Programme ihre Änderungen direkt auf den Dateien überschreiben, s.u.).

Schön ist auch, dass DxO sich die bereits genutzten Applikationen merkt sodass man nicht immer wieder neu im Programme-Ordner navigieren muss:

Besonderheiten

So können generell alle Programme aus der Nik Collection genutzt werden. Dabei sollten aber die Besonderheiten beim Speichern beachtet werden (Quelle ist entweder eigenes Testen oder (https://bernd.distler.ws/archives/1833-Google-NIK-Collection-problematische-Stand-Alone-Nutzung.html) :

Viveza, Sharpener und Dfine überschreiben beim Speichern die Originaldatei (es gibt auch kein Datei-Menü wo ein „Speichern unter…“ möglich wäre).

Genauso überschreibt Analog Efex Pro ungefragt das Originalbild.

Color Efex Pro und Silver Efex Pro überschreiben zwar nicht, speichern aber wohl nur neue Versionen mit einer Dateiendung wie z.B. bild.jpeg_tmp. So steht es zumindest auf der oben referenzierten Seite. Bei mir ist das Bild noch mit normaler Dateierweiterung im Windows Explorer zu sehen, aber DxO zeigt es mit der Erweiterung tif_tmp2 an:

Auch erkennt es dafür kein optisches DxO-Modul mehr.

Bei den Programmen, die keinen eigenen „Speichern unter…“-Dialog haben, wird wie schon beschrieben das Ursprungsbild überschrieben (was ja nicht schlimm ist, da es ja ein eigens dafür Erstelltes TIF ist) und sobald man auf „Speichern“ drückt, ist man auch wieder in DxO Optics Pro gelandet. Hier muss man dann ggf. den Ordner einmal aktualisieren und kann dann von da aus in alle weiteren Formate wie gewohnt exportieren.

Erweiterter Workflow

Da ich allerdings ungern die TIFFs behalten will und im Moment eigentlich eh nur HDR Efex Pro 2 aus der Collection nutze um HDRs zu erstellen, gehe ich noch einen leicht anderen Weg.

Statt direkt den Export in die Applikation zu machen, mache ich zuerst einen Export auf die Festplatte in einen Unterordner namens „HDR_Input“ (meine Ordnerstruktur erkläre ich in einem späteren Post mal):

Hierfür kann man sich auch ein Preset anlegen (bzw. es existiert standardmäßig für TIFFs), sodass man dann nur noch den Ordner auswählen muss.

Dann kann man in den Ordner wechseln, dort die Bilder markieren und dann einen Export in die Applikation machen. Dort hat man nur noch die Wahl die Dateien ohne Entwicklung zu exportieren:

Dann wird aber direkt HDR Efex geöffnet.

Dasselbe kann man auch mit einem temp- oder intermediate-Ordner für die anderen Programme machen. Dann kann man nach erfolgreichem Export ins Zielformat ganz gemütlich die Intermediates löschen.